Wir waren schon so oft in Hirschfeld auf einem Turnier der Hirschfelder Blide.
Ebenso wie früher mal die „Wettinische Jagd“ ganz in der Nähe, sind die Turniere der Hirschfelder Blide zur echten Tradition geworden.
Im Frühjahr, meist im März, findet dort der „Hirschfelder Bogenfrühling“,
im Herbst, meist im September, findet das „Bogenturnier zum Herbstwerfen“ statt.
(https://hirschfelderblide.de)
Die nutzen den gesamten Wald der Umgebung perfekt aus, haben zum aktuellen Turnier (Herbstwerfen) sogar einen 3-D Parcours mit 32 Zielen gestellt. Der Parcours ist jedes mal ein echtes Erlebnis und eine Freude für jeden Bogenschützen. In Hirschfeld ist die Welt noch in Ordnung, hier stellen begeisterte Bogenschützen den Parcours. Jeder einzelne Schuss ist nicht nur ein liebevoll und schön gestelltes „Bild“, sondern auch ein herausfordernd gestelltes Ziel. Oft erkennt man erst nach dem Schuss, was sich diese Schlitzohren bei der Lage des Ziels und der Sonneneinstrahlung am Ziel so gedacht haben, wenn man nämlich den vermeintlich einfachen Schuss „einfach“ mal versemmelt.
Wenn es einfach wäre, würde des Fußball heißen 🙂
Wenn ich einfache Schüsse haben wollte, könnte ich auch im Garten schießen.
Eigentlich kann ich’s ja.
Aber vor allem: Genau so habe ich es ja gewollt
… und es hat wie jedes mal irre viel Spaß gemacht.
Unsere Gruppe war super, wir haben – unabhängig von den Treffern, das ist wichtig – viel gelacht und gequatscht.
Sieghard hat im gesamten Parcours unsere Vereinsfahne hochgehalten ;-).

Schon allein für das tolle Turnier und den hervorragend gestellten Parcours
würden wir immer wieder nach Hirschfeld fahren.
Zusätzlich kam mir aber der Verdacht, die Hirschfelder wollen die Bogenschützen der Umgebung abhängig machen.
Anders ist es nicht zu erklären, dass sie soooo viel drum herum anbieten.
Es gab einen kleinen Bereich, in dem Kinder der Turnierteilnehmer und/oder der Besucher des Dorfes unter Anleitung ein paar Pfeile fliegen lassen konnten.
Es gab Stehtische und Sitzgelegenheiten in Hülle und Fülle, wahlweise unter einem Zeltdach oder unter freiem Himmel.
Neben der Bar, an der Kaffee und Brötchen gereicht wurden, stand ein Bierwagen für Fassbier und andere auch alkoholfreie Getränke, daneben der Räucherofen, in dem die Forellen geräuchert wurden.
Diesmal habe ich neben ein paar Brötchen die frisch geräucherte Forelle genossen. Für das Wildschweingulasch war in meinem Bauch dann kein Platz mehr.
Nach mehreren Stunden toller Gespräche mit vielen Bogenschützen, die man viel zu selten, hier aber sicher immer wieder trifft, fuhren wir dann glücklich und zufrieden wieder in heimatliche Gefilde.
Dank an alle Hirschfelder für diesen Einsatz, den wir sehr zu schätzen und zu würdigen wissen.
Wir kommen wieder, keine Frage 🙂
Theo
weitere Fotos:
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