2026-03-14_Fuchsjagd

Die Fuchsjagd des PSV Berlin Spandau ist schon legendär.
Für mich persönlich ein absolutes Muss für jeden Bogenschützen, der nicht gerade tot überm Zaun hängt.
Auch in 2026 waren für die über 100 beigeisterten Bogenschützen wieder 2 Parcours gestellt. Der gelbe, den ich am 1. Tag schoss, war – wie man ganz leicht an meinen Punkten erkennt – deutlich leichter als der rote Parcours, den ich dann am 2. Tag schoss. Es kann auch sein, dass ich am ersten Tag schoss wie ein junger Gott und am 2. Tag dann wieder als normaler Sterblicher unterwegs war. Wir werden es nie herausfinden.

Spannend und schön war es an beiden Tagen. Die Schüsse waren durchweg tricky gestellt. Selbst die Ziele, die auf den ersten Blick in „Wohnzimmer-Entfernung“ standen, hatten – nach dem ersten Fehlschuss auch für mich erkennbar – so ihre Tücken. So soll es auch sein.
Wenn‘ s einfach wär, würd’s .. heißen.
Wer das nicht mag, kann ja auch gleich zu hause im eigenen Garten schießen.

Schon das Getümmel und die Gespräche mit den vielen Bogenschützen, die man mittlerweile immer besser kennen und schätzen lernt, lohnt die Fahrt nach Spandau. Es ist auch schön, zu sehen, dass die nicht alle gleich flüchten, wenn der letzte Pfeil verschossen ist, sondern sich alle ein wenig Zeit für das gemeinsame Beisammensein nehmen.
Die alten Geschichten von gemeinsamen erlebten Turnieren und Treffern werden zwar immer fantastischer 🙂 , aber auch darum fahre ich immer wieder so gerne zur Fuchsjagd.

Meine Gruppe war super,
das Wetter gar nicht so schlecht,
die Parcours waren toll gestellt,
ich habe wieder viele gute Freunde getroffen
und jedenfalls am 2. Tag gemerkt,
wie flüchtig das Glück des Bogenschützen doch sein kann.

Danke an die neue Krew des PSV Spandau und den unermüdlich weiter mitwirkenden „Bär“.

Wir kommen wieder. Versprochen.

Theo

Fotos und Ergebnisse : s.u.